
Sterne (für Dich, Tina)
Unzählige Sterne da am Himmel sind,
all sie sind des Universums Kind.
Sie funkeln von blau bis gelb in allen Farben,
in Gedanken an Dich muß ich alleine darben.
Mein Kopf sagt mir es ist der Sonnen Licht,
doch für mein Herz hat all das kein Gewicht.
Da zählt nur eins, das ist der Augenblick,
man könnte meinen es ist ein Trick.
Da sind die Sterne so unendlich weit entfernt,
das hab' ich einmal in der Schule gelernt.
Und doch berühren sie mich irgendwie,
es ist ganz so wie unbeschreibliche Magie.
Da mittendrin strahlt auch der Mond so hell,
gerade heute ist er besonders grell.
Es ist wie damals als ich Dich traf,
seitdem seh ich Dein Gesicht noch im Schlaf.
Und nun, da ich nicht bei Dir sein kann,
hoffe ich doch, daß der Mond dann und wann,
ein wachendes Auge auf Dich werfen mag,
zumindest bis zum nächsten Tag.
Wenn nun so meine Gedanken schweifen,
ich kann es selbst noch kaum begreifen,
wie sehr mein Herz Dich doch vermisst,
weil Du so ein wundervoller Mensch bist.
Dann weiß ich was Sehnsucht ist,
wenn Du nicht bei mir bist.
Ich denke dann an die Zeit mit Dir,
als mich Amor's Pfeil traf im Herz hier,
Etwas ganz besonderes bist Du, wußte ich sofort.
Ich wollte Dir Geborgenheit geben und einen Hort,
einen Platz für Dich der Sicherheit,
gegen all den Kummer und das Leid.
Doch geworden ist viel mehr,
etwas das mich berührt sehr.
Wie wir miteinander lachen,
und so viel lustige Sachen machen.
Wenn wir glücklich sind und fröhlich,
ich Dich anstrahle und Du mich.
Aber auch in schlechten Zeiten,
wenn wir nicht glücklich in den Sonnenuntergang reiten.
Wie wir uns trösten, wenn wir traurig sind,
und auch bei starkem Gegenwind,
uns gegenseitig helfen und stützen,
zusammen selbst die tiefsten Pfützen
umgehen und nicht darin versinken,
geschweige denn ertrinken.
Wie wir gegenseitig trocknen unsere Tränen,
ohne diese jemals zu zählen.
Wie wir uns pflegen, wenn der andere krank,
ganz gewiß ist uns des Partners Dank.
Dies alles vermisse ich grad im Moment,
ich hoffe ich bin nicht mehr lange von Dir getrennt.
Ich mag Dich einfach nur im Arm halten.
Deine Nähe spüren und ganz ohne Anstalten,
Dich je wieder gehen zu lassen,
sondern Dich einfach an den Händen zu fassen,
und mit Dir zusammen durchs Leben zu gehen.
Ich hoffe Du kannst meine Gefühle verstehen.